Drei Menschen hören und sehen, was man nicht hören und sehen kann. Sie
erleben Fantasiegeschichten, haben Umgang mit unsichtbaren inneren Gefährten. Zwei von ihnen sind Jugendliche zwischen 13 und 15, einer ist ein Hard-Rock-Fan, Generation Ü70. Alvin ist die Hauptperson, seine heimliche Gefährten machen Metal-Musik und pumpen sich auf zu Autoritäten,flüstern ihm was ein. Julika, horcht auf die Rufe aus einer anderen Welt, aber sie weiß, dass es schizophrene Episoden sind, die sie schon zu Hause in Mazedonien hatte. Der alte Mann führt Befehle seiner Frau aus, die verstorben ist. Ihre Lebenswege kreuzen sich für ein paar Monate, zwei verlieben sich, einer wird gerettet und zündet ein Haus an.

Auffällige psychische Befindlichkeiten treiben die Erzählung voran. Alvin droht in die Abhängigkeit von seinen inneren Bildern – besser von seinen inneren Videos – zu rutschen. Aber die letzte Forderung seiner heimlichen Gefährten erfüllt er nicht. Das Nein öffnet den Weg zur Freiheit. Ebenfalls seine Freundin Julika geht den Weg zur Freiheit, nachdem sie Hilfe in Jugendpsychiatrie gefunden hatte. Nur die Situation des alten Nils wird immer schwieriger, er schafft es nicht, sich von der Stimme aus dem Jenseits zu lösen.

Es ist der zweite Jugendroman des Autors nach der „WolfsAngst“, wieder steht ein Junge im Fokus. Und wieder ein Junge, der nicht zu den “Coolen” gehört. In diesem Jungsbuch kommt natürlich auch ein Mädchen vor – das wie im voraufgegangenen Roman recht initiativ ist.

Heimliche Gefährten, Verlag: lehmanns media, Berlin, 2021, 167 Seiten.
Ab 14 J, Jugendroman. Paperback: ISBN 978-3-96543-172-0, Preis: 12,95 EUR.
Weitere Informationen zum Buch unter https://www.books.deichgraph.net

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