Unter Covid-19 wirft die aktuelle Abschlussprüfung für 2020 in vielen mittelständisch geprägten Unternehmen kritische Fragen hinsichtlich der Fortführungsprognose auf. „Unternehmer, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer müssen sich über Risiken von Fehlbeurteilungen bewusst sein und innerhalb kürzester Zeit eine Lagebeurteilung vornehmen“, sagt Clifton Dowling, Principal bei MERITUS Business Advisors.

Die massiven Einschränkungen im Privat- und Wirtschaftsleben führen bei vielen Unternehmen zu Zweifel. Wesentliche Risiken in Bezug auf die Fortführungsprognose im Rahmen des aktuellen Jahresabschlusses ergeben sich bei der Bewertung der Aktiva und Passiva. Gemäß Clifton Dowling resultieren erste Anhaltspunkte, wann eine Fortführungsannahme kritisch hinterfragt werden sollte, aus dem Blick auf die Renditefähigkeit, Liquiditätssituation und Finanzierungsstruktur von Unternehmen. So ist beispielweise ein Verbrauch von 50% oder mehr des Eigenkapitals alarmierend. Um eine verlässliche Prognose im unsicheren und volatilen Marktumfeld zu gewährleisten müssen Geschäftsführer oder auch Wirtschaftsprüfer eine integrierte Finanzplanung vorhalten. Hierbei sollten unterschiedliche Szenarien abgebildet und konkrete Maßnahmenprogramme zum frühzeitigen Gegensteuern vorgesehen werden. Vor allem kleine und mittlere Unternehmen in Deutschland sind in Bezug auf ihre individuelle Risikoberwertung mangelhaft bis ungenügend aufgestellt. „Aus meiner Sicht, sollten Wirtschaftsprüfer und Steuerberater spätestens jetzt Ihre Mandanten bei ersten Krisenanzeichen sensibilisieren und gegebenenfalls sachverständige Dritte, wie beispielweise MERITUS Business Advisors zu Rate zu ziehen“, sagt Clifton Dowling. „Letztendlich geht es um die Zukunft des Unternehmens.“

MERITUS Business Advisors bietet seinen Partnern kostenfreie Webinare zu den Risiken im Rahmen des Going Concerns und einen Frühwarn-Quick-Check in Excel an. Im Frühwarn-Quick-Check stellt das Kennzahlen-Dashboard relevante Kennzahlen dar. Diese dienen zur ersten Einschätzung des Risikoprofils des Unternehmens in Bezug auf den Going Concern.